Auf zum 3-Märker

Ihr Lieben,

heute wollen wir mit euch von Eschelbronn zum 3-Märker laufen. Der Rundweg den wir euch vorstellen möchten, ist etwa 6km lang, ein Teil führt über einen betonierten Feldweg, ein Teil über einen breiten Waldweg und ca. 1km über einen schmalen Waldpfad, der nicht für den Kinderwagen geeignet ist.

Wenn ihr mit dem Auto anreist, parkt ihr dieses am besten in der Ortsmitte. Bei der Kultur- und Sporthalle sind genügend Parkplätze. Von dort müsst ihr dann durch Eschelbronn Richtung Friedhof und dann ist es nicht mehr weit. An der Ecke Durstbüttenstraße – Friedhofstraße – Bergstraße beginnt unser Rundweg.

Vorbei an den letzten Häusern, Obstbäumen und Pferdekoppeln, folgen wir dem betonierten Weg ca. einen Kilometer. Bitte beachtet die Abzweigungen nicht, sondern folgt dem Weg einfach immer weiter, bis ihr an den Waldrand gelangt. Dort geht der betonierte Weg in einen Waldweg über, auf dem wir weiterhin geradeaus gehen.

Ein kurzes Stück führt uns dieser Weg noch am Waldrand entlang. Könnt ihr auf der linken Seite im Wald die riesige Baumwurzel entdecken? Der Baum ist wahrscheinlich einem der Stürme zu Beginn des Jahres zum Opfer gefallen.

An der nächsten Kreuzung werdet ihr schon den ersten Wegweiser zum 3-Märker sehen. Diesen beachten wir aber nicht. Statt ihm nach rechts zu folgen, laufen wir weiter den Weg entlang geradeaus in den Wald hinein.

Diesem Wegweiser NICHT folgen. Copyright AliSa

Im Wald erreichen wir die nächste Kreuzung. An dieser müssen wir nach rechts abbiegen oder der Beschilderung Gigglerskopfhütte, Zuzenhausen, Hoffenheim folgen.

Beschilderung im Wald. Copyright AliSa.

Nach etwa zwei Kilometern erreichen wir dann auch einen der Höhepunkte der Strecke und der Grund von unsam Schlencker durch de Wald. Hier kommen wir zum Hoffema Bründl und können direkt an der Picknickbank eine kurze Trinkpause machen – aber Vorsicht: das Wasser aus dem Brunnen  ist kein Trinkwasser. Hinter dem Brunnen blühen im Frühjahr wunderschöne Maiglöckchen.

Hoffema Bründl. Copyright AliSa

Weiter geht’s auf dem Waldweg bis zur nächsten Kreuzung im Wald. Da biegen wir dann links ab und folgen wieder den Schildern Richtung 3 – Märker. Ab hier geht es dann ca. 700m teilweise etwas steiler bergauf. Dieser Teil ist nicht für den Kinderwagen geeignet, da der Weg sehr uneben und zum Schluss nur noch ein Trampelpfad ist.

Kreuzung vor Steigung. Copyright AliSa

Etwa nach der Hälfte des Anstiegs kommt man wieder an eine kleine Weggabelung. An dieser halten wir uns rechts. Aufmerksame Beobachter können die Markierung bzw. den Hinweis auf dem Baum, der die Wege teilt, erkennen.

Baum mit Hinweis. Copyright AliSa

Nach dem Abzweig müsst ihr aufpassen, dass ihr den Trampelpfad erwischt und nicht auf den großen Obstbaumwiesen landet.

Trampelpfad. Copyright AliSa

Der Trampelpfad endet genau am 3 – Märker. Der 3 – Märker ist ein Grenzstein zwischen Eschelbronn (Ascenbrunen 789), Daisbach (Dahspach 1349) und Zuzenhausen (Zuzanheim 778). Er wurde im Jahr 2003 anlässlich der 1225 Jahr Feier der Gemeinde Zuzenhausen aufgestellt und soll nicht trennen, sondern eine Rast- und Begegnungsstätte für Wanderer sein.

Hier kann man, wie auf der Infotafel geschrieben steht, für eine Weile die Aussicht genießen, eine kurze Trinkpause einlegen oder auf der großen Buche die Inschriften lesen, die viele Verliebte hier schon hinterlassen haben.

Wie herrlich leuchtet mir die Natur.

Wie glänzt die Sonne, wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten aus jedem Zweig.

Und tausend Stimmen aus dem Gesträuch.

Und Freud und Wonne aus jeder Brust.

O Erd, o Sonne, o Glück, o Lust!

Johann Wolfgang von Goethe

Aussicht genießen. Copyright AliSa

Zurück laufen wir bergab erst einmal den gleichen Weg. Könnt ihr es riechen? Ihr lauft Mitten durch ein Waldmeisterfeld. Mitte April bis Anfang Mai riecht es hier einfach herrlich. An der Kreuzung biegen wie dann links ab, um weiter auf unserem Rundweg zu laufen.

Kreuzung Rundweg. Copyright AliSa

Der Weg schlängelt sich am Berg entlang durch den Wald. Jetzt heißt es einfach nur genießen: Die Geräusche des Waldes, gleichzeitig auch die Ruhe, den Blick auf die Felder oder die Sonnenstrahlen, die durch die Baumkronen ihren Weg auf den Waldboden finden. Wenn man dann den Feldrand erreicht und den Wald verlässt, erscheint einem das Ende des Waldes fast wie ein grünes Tor, durch dass helles Licht scheint.

Grünes Tor. Copyright AliSa

Jetzt müssen wir an den nächsten zwei Kreuzungen einmal rechts und einmal links abbiegen und schon sind wir wieder auf dem betonierten Feldweg, der uns zurück ins Dorf führt. Genießt dieses Stück komplett in der Sonne.

Hoffentlich gefällt euch der Spaziergang – hier noch der direkte Link auf die Karte in Google Maps und die Zusammenfassung der Fakten:

  • Dauer: 6 Kilometer
  • Kinderwagen: teilweise geeignet
  • Fahrrad / Laufrad: teilweise geeignet
  • Steigung: ja

Ihr wisst: Wir freuen uns immer über Bilder, also verlinkt uns doch einfach direkt mit #alisaheimaterleben bzw. taggt uns.

Viel Spaß an der frischen Luft und bleibt gesund.

AliSa

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