Papa isch de Beschde!

Ihr Lieben,

am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt bzw. Vatertag. Am Vatertag wird ja traditionell gewandert und wir haben für euch gleich zwei Wanderungen bzw. Spaziergänge erkundet. Einmal geht es in den Forlewald und einmal ins Höllgrund Gebiet. Freut euch auf zwei Spaziergänge bei denen es viel zu entdecken gibt – eine circa 300 Jahre alte Buche, Ameisenhügel, den Römerbrunnen, einen Waldsinnpfad und noch viel viel mehr.

Beide Spaziergänge sind übrigens mit Bollerwagen / Kinderwagen machbar!

Wie wäre es denn, wenn ihr eurem Papa einen gemeinsam AliSa Spaziergang schenkt? Alina hat noch die passende Karte gelettert, die geht in den nächsten Tagen auf Insta in den Stories online. Auf der Karte ist der QR Code zu unserer Website integriert und schon kann es gemeinsam losgehen. Die Wetteraussichten für Donnerstag sind ebenfalls sehr gut (derzeit 26 Grad und Sonne pur), daher spricht einem gemeinsamen Ausflug nichts entgegen! Und was ergänzt den gemeinsamen Spaziergang wunderbar hinsichtlich Erholung und Entspannung? Dafür hat Benjamin und sein Team was. Benjamin betreibt den Frisör Schmitt in Reichartshausen und hat jetzt für den Vatertag wunderbare Geschenkideen mit Pflegeprodukten und Gin von Heimatgin in Schwaigern. Somit steht einem schönen Vatertag nichts im Wege!

Nun die zwei Spaziergänge für euch!

Spaziergang im Höllgrund:

Unser erster Spaziergang, den wir euch vorstellen, führt uns ins Gebiet des Höllgrunds. Wir starten am Schützenhaus in Spechbach (Verlängerung der Hirtenstraße). Von dort aus folgen wir dem Wanderweg 2 – daran könnt ihr euch die gesamte Zeit orientieren.

Wir laufen heute die Nummer 2. Copyright AliSa

Wir biegen somit hier bei dieser Kreuzung links ab. Ja, hier geht es jetzt erstmal eine Weile bergauf aber es gibt einiges zu entdecken. Das wird euch ablenken.

Direkt zum Start unseres gemeinsamen Spaziergangs gibt es auf der linken Seite ein großes Xylophon zu entdecken. Wir laufen nämlich einen Teil des Spechbachers WaldSinnpfad.

WaldSinn Pfad Spechbach. Copyright AliSa

Weiter geht es kurz nach dem Waldeingang mit einem Ratespiel – um welches Tier handelt es sich?

Wer bin ich? Copyright AliSa

Wir folgen diesem Weg im Wald immer weiter bergauf. Immer wieder stehen Schilder am Wegrand, die zum Lesen und Nachdenken anregen.

Schild als Teil des WaldSinn Pfads. Copyright AliSa

Kurz nach diesem Schild kommen wir an eine Kreuzung an der wir links abbiegen. Wir laufen nun Richtung Römerbrunnen und haben einen wunderschönen Weg vor uns. Dieser Wegabschnitt beginnt mit einem kleinen See auf der linken Seite.

Kleiner See. Copyright AliSa

Der Weg hier ist so schön, da der Boden ganz weich ist und man einen wunderbaren Blick in den Wald hat. Am Wegesrand findet ihr jetzt immer wieder Schilder, in der die unterschiedlichen Böden des Kraichgaus erklärt werden.

Schild im Wald von Spechbach. Copyright AliSa

Am Ende des Weges ist eine Wiese. Wir biegen hier rechts ab und laufen den Berg nach oben. Freut euch, denn oben ist dann direkt der Römerbrunnen mit einer Bank zum Ausruhen 😉

Der Römerbrunnen heißt Römerbrunnen, da in diesem Gebiet eine Römerstraße verlief. Ihr findet dort informative Schaubilder, die ich euch einen guten Einblick in die Römerzeit geben.

Römerbrunnen. Copyright AliSa

Habt ihr ein Picknick dabei? Sehr gut. Denn kurz nach dem Römerbrunnen findet ihr auf der linken Seite einen Rastplatz. Hier könnt ihr in Ruhe vespern und eine gemütliche Pause machen.

Danach laufen wir weiter geradeaus und dann links den Berg hinunter. Sind wir am Anfang Richtung Epfenbach gelaufen, laufen wir nun Richtung Waldwimmersbach, wie ihr an den Schildern erkennen könnt. Wir laufen den Weg immer weiter gerade aus – orientiert euch weiter an der 2.

Einmal biegen wir dann noch nach links ab und begeben uns damit in den letzten Teil des Rundwegs. Hier könnt ihr eine interessante Form der Holzlagerung entdecken.

„Holzwippe“. Copyright AliSa

Danach kommen wir bald aus dem Wald heraus und laufen in dem wunderschönen Höllgrund Tal zurück zum Ausgangspunkt.

Höllgrund Tal. Copyright AliSa

Hier nochmal die Fakten zusammengefasst:

  • Dauer: rund 5,5 Kilometer
  • Kinderwagen: geeignet
  • Fahrrad / Laufrad: geeignet
  • Steigung: mäßig
  • Wegroute: immer dem Wanderweg 2 nach!

Spaziergang im Forlewald:

Unser zweiter Spaziergang führt uns in den Forlewald. Der Wald liegt zwischen Waibstadt, Helmstadt, Epfenbach und Neidenstein. Das heißt: Ihr könnt den Spaziergang  auch von den unterschiedlichen Dörfern aus starten. Wir starten unsere Beschreibung von Epfenbach. Der Rundweg, den wir beschreiben ist ca. 7 Kilometer lang und problemlos mit Kinderwagen, Bollerwagen, Fahrrad oder zu Fuß zu bewältigen. Außerdem gibt es für Jung und Alt einiges zu entdecken.

Falls ihr mit dem Auto anreist, parkt ihr das am besten auf den Parkplätzen in der Ortsmitte. Von da aus lauft ihr an der Hauptstraße entlang Richtung Helmstadt und biegt vor der Schildwach Apotheke in den Bethelweg ein. Der Bethelweg geht am Rande vom Industriegebiet in einen betonierten Feldweg über, diesen lauft ihr weiter, immer Richtung Waldrand.

Am Waldrand. Copyright AliSa

Nach ca. 50 Metern im Wald kommt schon der erste Abzweig. Rechts würdet ihr nach Neidenstein kommen, wir laufen aber weiter geradeaus. Vorbei am Dickicht und gerodeten Stellen – könnt ihr den Specht hören? – kommt ihr nach ca. einem Kilometer an die erste große Kreuzung.

Erste große Kreuzung. Copyright AliSa

Nach rechts geht es wieder Richtung Neidenstein, geradeaus geht es auf einem Feldweg Richtung Waibstadt, wir laufen aber links in Richtung Helmstadt und zum Wolfslochweg.

Jetzt geht es ein Stückchen bergauf, aber auf ca. halber Strecke seht ihr am rechten Wegesrand ein kleines Bänkchen, das gerade einmal für eine Person reicht, hier könnt ihr kurz verschnaufen.

Einsame Bank. Copyright AliSa

Weiter geht’s! Auf dem Hügel angekommen haltet ihr euch an der Kreuzung rechts.

Eingang Wolfslochweg. Copyright AliSa.

Jetzt befindet ihr euch auf dem Wolfslochrundweg. Auf den nächsten zwei Kilometern gibt es so einiges zu entdecken.

Der erste Kilometer geht nur bergab. Zunächst kommt ihr an den ersten großen Ameisenhügeln vorbei. Diese sind mit einem Holzzaun eingezäunt, da Ameisenhügel in dieser Größe sehr selten geworden sind, stehen sie unter Naturschutz. Zählt mal mit: Wie viele könnt ihr im Wolfsloch entdecken?

Außerdem kommt ihr an einer kleiner Picknickecke vorbei und an der Wolfslochhütte. Beides lädt zu einer kurzen Rast ein. Zwischen Picknickecke und Hütte steht die ca. 200 Jahre alte Wolfsloch-Eiche. Wenn Bäume doch nur reden könnten, wer weiß was die Eiche uns alles erzählen würde.

Als nächstes kommt ihr dann an der Feuchtbiotopanlage vorbei. Ein kleiner Tümpel – betreten leider verboten, aber auch durch das Gebüsch sieht der kleine See sehr schön aus. Am See vorbei müssen wir jetzt gleich zweimal links laufen.

Links um den Tümpel rum. Copyright AliSa.

Beim ersten Mal links abbiegen laufen wir quasi einmal um den Tümpel herum und kurz am Feld entlang.

Nochmal links rum. Copyright AliSa

Dann geht es gleich wieder links in den Wald hinein und bergauf. Nach weiteren Ameisenhügeln kommen wir zum nächsten Highlight: die Wolfslochbuche. Wahnsinn, wie groß dieser Baum ist. Man vermutet, dass die Buche ungefähr 300 Jahre alt ist. Schafft ihr es die Buche einmal zu umarmen? Schickt uns doch ein paar Bilder von euren Versuchen.

Weiter den Berg hinauf sehr ihr auf der linken Seite eine kleine Brücke, die uns zur Alfred- Winterbauer- Buche führt.

Auf dem Weg geht es weiter bis zur nächsten Kreuzung. Und dann haben wir den Rundweg durchs Wolfsloch geschafft.

Ende des Rundwegs. Copyright AliSa

Wir laufen weiter geradeaus und gehen jetzt den gleichen Weg zurück, den wir gekommen sind. Bergab, vorbei an der kleinen Sitzbank, kommen wir zur Kreuzung am Feldrand. Wer möchte kann hier noch eine kleine Pause einlegen und die Aussicht genießen und dem Vogelgezwitscher lauschen – wie viele unterschiedliche Vögel könnt ihr erkennen?

Kreuzung im Wald. Copyright AliSa

Wir biegen an der Kreuzung rechts ab und laufen dann den Weg immer geradeaus, bis wir den Waldrand erreichen.

Weg raus aus dem Wald. Copyright AliSa

Dann gehen wir aus dem Wald hinaus und laufen auf dem Betonweg zurück nach Epfenbach.

Viel Spaß bei diesem Spaziergang – hier die Zusammenfassung der Fakten:

  • Dauer: rund sieben Kilometer
  • Kinderwagen: geeignet
  • Fahrrad / Laufrad: geeignet
  • Steigung: leicht

Ihr könnt den Spaziergang auch direkt über den Link über euer Handy folgen.

Das sind die beiden Spaziergänge für euch. Wir sind schon ganz entspannt für welche Route ihr euch entscheidet.

Wir wünschen euch und euren Papas einen wunderbaren Vatertag. Lasst es euch gutgehen, genießt die gemeinsame Zeit und die frische Luft in der Natur. Wir freuen uns über Verlinkungen auf Facebook und oder Instagram – dann sehen wir direkt eure Fotos.

Hat euch unser Blog Post gefallen? Dann freuen wir uns über einen kleinen Zuschuss für unsere virtuellen Kaffeekasse über diesen Link. Weitere Infos zu unserer virtuellen Kaffeekasse findet ihr hier. Vielen lieben Dank für eure Unterstützung für unser kleines Startup!!!

Bis bald

AliSa

PS: Wir hoffen sehr, dass wir ganz bald endlich mit euch gemeinsam Spazieren gehen können!!

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