Spaziergang Wolfslochrunde

Ihr Lieben,

heute haben wir noch einen besonderen Spaziergang für euch. Wer von euch schon einmal unsere Forlewald-Runde gelaufen ist, kennt diesen Spaziergang schon teilweise. Wir haben euch diesmal die Wolfslochrunde im Forlewald mitgebracht. Zum einen bereitet uns das schon ein bisschen auf die kommende Ortsvorstellung vor. Im Februar wird es sich hier nämlich um Helmstadt- Bargen mit Flinsbach drehen. Zum anderen wollen wir euch auf dieser Tour viele schöne Plätze näher bringen. Die Wolfslochrunde ist ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein.

Wir starten am Wanderparkplatz. Diesen findet ihr mit dem Auto, wenn ihr auf der B292 von Helmstadt nach Waibstadt fahrt, kurz nach Helmstadt auf der rechten Seite.

Von hier führen zwei betonierte Feldwege ab. Wir nutzen den rechten. Laufen vorbei an Feldern, entlang des Auerbachs und überqueren diesen nach ca. 300m über eine Brücke.

Weiter geht’s auf dem betonierten Feldweg, bis wir schließlich den Waldrand des Forlewalds erreichen.

Dort steht ihr dann auch vor dem ersten Highlight der Runde. Der kleine Tümpel ist ein Wasserschutzgebiet, trotzdem gibt es hier einiges zu entdecken.  Beachtet bitte die Hinweisschilder rund um den Tümpel. Erschreckend wie wenig Wasser hier noch drin ist. Habt ihr das alte Boot entdeckt? Wer hier wohl heimlich seine Runden über den See dreht?

Tümpel. Copyright AliSa.

Am Tümpel laufen wir links vorbei. Jetzt befinden wir uns auf einem schönen Waldweg und hier gibt es jede Menge zu entdecken.

Leicht bergauf kommen wir zuerst an der Wolfslochhütte vorbei. Dieser Platz lädt zu einem kleinen Picknick ein. Habt ihr euch hier gut gestärkt? Dann geht es weiter durch den Wald. Nach einer kurzen Strecke kommt ihr zur Wolfslocheiche. Informationsschilder verraten euch, wie alt die Eiche ist und noch mehr Wissenswertes.

Am Berg oben angekommen müssen wir auf dem Waldweg weiter rechts abbiegen und nach kurzer Strecke an der Kreuzung wieder rechts.

Jetzt geht es immer leicht bergab.

Vielleicht habt ihr sie auf dem bisherigen Weg schon entdeckt: die Ameisenhügel!

Ameisenhügel. Copyright AliSa.

Man kann hier einige Ameisenhügel entdecken – manche sind sogar eingezäunt.  Da die Ameisenhaufen tatsächlich sehr selten geworden sind (was man fast nicht glauben mag, wenn man auf dieser Strecke unterwegs ist) stehen sie mittlerweile unter Naturschutz. Sie bekommen einen Zaun, damit andere Tiere nicht die Eier der Ameisen fressen können und dadurch die Haufen zerstören.

Weiter geht’s – auf der rechten Seite kommt ihr an einer kleinen Holzbrücke vorbei. Diese führt euch zur Alfred- Winterbauer- Buche.

Folgt ihr dem Weg weiter bergab, gelangt ihr zur Wolfslochbuche. Im Frühjahr 2020 haben wir diese noch besucht. Damals stand sie noch im vollen Saft. Man vermutet, dass die Buche ungefähr 300 Jahre alt wurde. Leider ist sie im Sommer abgestorben.

Abgestorbene Wolfslochbuche. Copyright AliSa.

Man hat ihre Äste abgesägt und es steht nur noch der Stamm. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel: jetzt merkt man erst einmal, wie viel Platz dieser Baum gebracht hat. Wahnsinn wie dick die Äste waren, die abgesägt um den Baum auf dem Boden liegen. Man möchte den abgestorbenen Baum so erhalten und somit einen Lebensraum für Tiere schaffen.

Schließlich gelangt ihr wieder zum Tümpel. Von hier führt uns der gleiche betonierte Feldweg zurück zum Wanderparkplatz, den wir zu Beginn der Runde gelaufen sind.

Wir finden die Wolfslochrunde einfach toll. Der Name, die Ameisen, das „Hexenhäuschen“ namens Wolfsloch-Hütte, die große Eiche, die abgestorbene Buche und so viel mehr, was es hier zu entdecken gibt! Was hat euch am besten gefallen?

Viel Spaß bei diesem Spaziergang – hier die Zusammenfassung der Fakten:

  • Kinderwagen: geeignet
  • Fahrrad / Laufrad: geeignet
  • Steigung: leicht

Ihr wisst: Wir freuen uns immer über Bilder, also verlinkt uns doch einfach direkt mit #alisaheimaterleben bzw. taggt uns.

Viel Spaß an der frischen Luft und bleibt gesund. Dieses Mal haben wir ausnahmsweise keinen Link zu Google.

Alina & Sarah

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