Ortsvorstellung Spechbach

6. April

Die Osterfeiertage sind jetzt vorbei und wir machen weiter mit einer neuen Ortsvorstellung. ⁠

Im April wird sich ab jetzt alles rund um Spechbach drehen. ⁠

⁠Die Gemeinde Spechbach liegt im Rhein-Neckar-Kreis an der Grenze zwischen Kraichgau und kleiner Odenwald. Spechbach wurde im Jahr 1246 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom Specht ab.⁠

⁠Heute hat Spechbach ca. 1700 Einwohner.⁠

7. April

Das Wappen wurde 1921 gestaltet und geht ursprünglich auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1705 zurück.⁠

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber auf einem blauen Wellenbalken sitzend ein schwarzer Specht, darüber zwei schräggekreuzte rote Lilienstäbe.“⁠

⁠Dieses Wappen befindet sich am Rathaus! Wisst ihr, wo man das Wappen noch finden kann?⁠

8. April

Spechbacher Ratze,⁠

Raide uff de Katze,⁠

Raide uff de Bänk,⁠

Hewwe all die siedisch Kränk.⁠

⁠Von diesem Wanderspruch, der eigentlich keinen tieferen Sinn hat, haben die Spechbacher ihren Uznamen „Ratzen“ – Ratzen sind wilde Tauben.⁠

⁠Außerdem nannte man die Spechbacher auch „Spähbrenner“. Damit sind die Kienholfzspäne gemeint, die früher als Lichtquelle dienten. ⁠

⁠Welche Uznamen kennt ihr noch?⁠

9. April

Das historische Rathaus wurde 1865 im Ortskern erbaut. 1964 wurde es umfassend renoviert.⁠

10. April

Im Jahr 1775 wurde eine eigene evangelische Kirche erbaut, nachdem die evangelische gemeinde jahrelang die katholische Kirche mitgenutzt hat. ⁠

Die Kirche wurde schon mehrmals renoviert, unter anderem hat man 1964/65 den alten Holzaltar entfernt. Die letzte Renovierung war 2006.⁠

11. April

Die katholische Kirche St. Martin in Spechbach wurde 1768 erbaut. Sie geht auf eine Kapelle aus dem 16. Jahrhundert zurück, die an gleicher Stelle stand. Aus dieser Zeit stammt auch die älteste der drie Kirchenglocken.⁠

1767 wurde ein neues Langhaus erbaut.⁠

12. April

Ihr könnt euch bestimmt noch an die Himmelsleiter erinnern! Die haben wir euch im März vorgestellt, als wir in Lobenfeld unterwegs waren. Dank euch aufmerksamen Lesern, wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Himmelsleiter sich schon auf Spechbacher Gemarkung befindet.⁠

Direkt hinterm Lobenfelder Sportplatz bildet der Lobbach die Grenze zwischen Lobenfeld und Spechbach. ⁠

13. April

Auf dem Bild wird klar, warum Spechbach den Slogan „middezwischedrin“ gewählt hat. ⁠

Es liegt im Tal zwischen den Hügeln des Neckartal-Odenwald und Kraichgau.⁠

14. April

Brunnen in Spechbach. Zu Ostern war der Brunnen schön geschmückt. ⁠

⁠Wisst ihr, wo man den Brunnen findet?⁠

15. April

Der kleine Bach am Waldesrand,⁠

an dessen Ufer ich oft Ruhe fand,⁠

er fließet immer und müde wird er nie,⁠

sein klares Wasser spielt eine Liebesmelodie.⁠

Oft kühlte er mir heiße Haut,⁠

sein Plätschern ist mir noch vertraut.⁠

Dort lies ich mich so gerne nieder,⁠

auch heut noch zieht´s mich hin zu ihm,⁠

  immer wieder.⁠

⁠Du kleiner Bach⁠

am Waldesrand,⁠

– bei dir ich einst die Liebe fand.⁠

von Maria Kindermann⁠

⁠Mitten durch das Dorf fließt der gleichnamige Spechbach. ⁠

16. April

Der WaldSinnPfad wurde 2009 von der Gemeinde Spechbach und dem Naturpark Neckartal-Odenwald angelegt. Der Rundweg ist ca. 3 Kilometer lang und startet am Schützenhaus. Den Wald als Ort der Ruhe und Besinnung wahrnehmen, darum geht es hier. Den Vögeln, dem Rascheln der Blätter, dem Plätschern der Bächlein lauschen. Die Bäume in den verschiedenen Jahreszeiten beobachten. Was blüht und wächst denn da auf dem Boden? Hier könnt ihr besonders zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken.⁠

⁠Den Spaziergang haben wir euch auf unserem Blog aufgeschrieben (Link in Bio).⁠

17. April

Ein kleiner Spaziergang durch den Ortskern lohnt sich. In der Dorfmitte finden ihr die beiden Kirchen nebeneinander und mehrere Fachwerkhäuser. Einfach mal durch die kleinen Gassen schlendern…⁠

18. April

Dieses Wegkreuz liegt gut versteckt an der Landstraße zwischen Lobenfeld und Spechbach. Von der Straße sieht man es nicht, aber von Spechbach führt ein schöner Feldweg hierher. Die Bank lädt zum Verweilen ein.⁠

19. April

Das Jugendcafé ist ein Jugendtreff für spechbacher Jugendliche. Betrieben wird der Treff durch den Postillion e.V.⁠

Dies ist ein gemeinnütziger Verein, der „es sich zur Aufgabe gemacht, gute Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche im Rhein-Neckar-Kreis zu schaffen.⁠

20. April

Spechbach hat auch mehrere Spielplätze. Einer davon ist der Spielplatz in der Silcherstraße. Dieser bietet tolle Spielmöglichkeiten für kleine und große Kinder. Sogar eine Tischtennisplatte findet man hier.⁠

21. April

Ein unscheinbarer Brunnen mitten im Wald und dennoch besonders. Denn seinen Namen Römerbrunnen hat er den Römern zu verdanken. Zwei römische Votivsteine, die hier auf spechbacher Gemarkung gefunden wurden, dokumentieren die römische Siedlung „Vicus Nediensis“. ⁠

⁠Die Quelle wurde 1987 eingefasst. Es gibt also keine historischen Belege, dass es hier einen Brunnen in der Römerzeit gab. Der Name Römerbrunnen hat sich aber aufgrund der Funde im Umkreis eingebürgert. ⁠

⁠Der Brunnen ist über einen ca. 6 Kilometer langen Rundweg zu entdecken, der mitten durch den Wald führt. ⁠

22. April

Die zwei Steine symbolisieren die Römerstraße, die früher von Wiesenbach nach Spechbach führte. Sie verband ursprünglich Ladenburg, zu Römerzeiten Lopodunum, mit Neckarburken durch den Odenwald -Limes und führte schließlich nach Osterburken. ⁠

23. April

Frühling läßt sein blaues Band⁠

Wieder flattern durch die Lüfte;⁠

Süße, wohlbekannte Düfte⁠

Streifen ahnungsvoll das Land.⁠

Veilchen träumen schon,⁠

Wollen balde kommen.⁠

– Horch, von fern ein leiser Harfenton!⁠

Frühling, ja du bist’s!⁠

Dich hab ich vernommen!⁠

⁠Eduard Mörike⁠

Als wir durch Spechbach spaziert sind, um die Orte und Plätze für die Ortsvorstellung zu fotografieren, ist uns dieser besonders schöne Baum vor die Linse gekommen. Der Frühling ist nun endlich da und überall blüht und grünt es! Wisst ihr, wo wir hier waren?⁠

24. April

Der idyllische Waldspielplatz liegt am Waldrand beim Schützenhaus. Anbei ist auch ein kleiner Pavillon, der zum Picknicken einlädt.⁠

Den Spielplatz kann man auch als Start- oder Endpunkt für schöne Wanderung nutzen. Von hier startet nämlich auch der WaldSinnPfad. ⁠

25. April

Bei unserem Spaziergang durch Spechbach sind wir an diesem interessanten „Baum“ vorbeigekommen. In Spechbach gibt es einen Kettensägenschnitzer. Er schafft es, aus einem Baumstamm mit seiner Motorsäge selbst filigrane Skulpturen zu erschaffen.⁠

26. April

Im spechbacher Wald entstand 2019 der Wald-Natur-Trail-Park auf dem Gelände eines ehemalig bewaldeten Steinbruchs. Es ist in dieser Zeit der einzige Trail dieser Art in Baden-Württemberg.⁠

Ein Trail ist quasi ein Parcours aus natürlichen Hindernissen, durch den Pferd und Reiter trainiert werden. ⁠

Die Reitanlage am Hofwald wirbt mit dem Slogan „KOMMEN – MITMACHEN – SPASS HABEN“.⁠

28. April

Im ehemaligen historischen Gasthaus Sonne, das 1796 errichtet wurde, befindet sich heute keine Gaststätte mehr. Dafür findet man hier im ersten Stock mittlerweile eine öffentliche Bücherei.⁠

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29. April

Wir stehen hier am südlichsten Punkt der Spechbacher Gemarkung. Hier am Grundstück der Neumühle fließt der Spechbach in den Epfenbach. Der Epfenbach fließt dann schließlich in Eschelbronn in den Schwarzbach.⁠

Auf unserem Blog haben wir euch einen Spaziergang aufgeschrieben. Da kommt ihr an der Neumühle vorbei. (Link in Bio).⁠

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30. April

Mit diesem tollen Blick aufs Dorf verabschieden wir uns aus Spechbach. Auch wir lernen die kleinen Dörfer im Kraichgau neu kennen und sie wachsen uns immer ein bisschen ans Herz! ⁠Falls es euch genauso geht, könnt ihr die gesamte Ortsvorstellung ab jetzt noch einmal auf unserem Blog nachlesen (Link in Bio).⁠

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