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Laura und Ihr Ludwighof

Heute haben wir wieder eine #derkraichgauistmehr Persönlichkeit. #derkraichgauistmehr ist unsere Rubrik, in der wir Menschen vorstellen, die sich alle auf ihre ganz eigene Art und Weise für den Kraichgau einsetzen. Wir freuen uns sehr euch heute Laura vorstellen zu dürfen. Kennengelernt haben wir uns über Instagram – faszinierend, wie viele tolle Menschen, wir nun schon über Social Media kennenlernen durften. Viel Spaß beim Kennenlernen von Laura und Ihrer Geschichte – O-Töne haben wir wieder in Anführungszeichen gesetzt.

Nachhaltigkeit leben, im Kreislauf der Jahreszeiten zu Hause, zu verarbeiten, was verfügbar ist – das alles ist Lauras Familie wichtig. 2019 sind sie auf der Suche nach einem Ort, wo sie Arbeit – ökologische Sanierung von Häusern – und Leben verbinden können, entdecken den Ludwighof und sind sich sofort einig: hier wollen sie leben und arbeiten.

Der Ludwighof. Copyright AliSa.

Was folgt sind die ökologische Kernsanierung des Hofes – der zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammt – und die Restaurierung des Räucherofens, sowie der Aufbau eines Steinbackofens.

Mittlerweile betreibt Laura den Hofladen, ihr Vater backt das Brot, räuchert Fisch, stellt Wurstwaren her und ihre Mutter ist für den Kuchen zuständig. Jeder bringt sich ein und so ist ein wunderbarer Ort mitten im Kraichgau entstanden.

„Ich möchte einen Begegnungsort schaffen, einen Ort, wo die Menschen gerne hinkommen. Eine schöne Zeit haben.“ Und hier kommt man definitiv gerne hin. Als wir das erste Mal den Innenhof betreten, sind wir sofort fasziniert von der Schönheit aber auch der Ruhe, der dieser Innenhof ausstrahlt.

Laura. Copyright Laura.

Laura möchte genau diesen Innenhof durch kleine Veranstaltungen wieder zugänglich machen. Auch Frühstück soll es kommendes Jahr im Freien geben. Wenn es die Pandemie wieder zulässt, bietet sie es auch wieder im hofeigenen Café an. Sie wäre derzeit jedes Wochenende ausgebucht. Wusstet Ihr, dass genau in diesen Räumen früher das Gasthaus Rössle war?

Laura und ihre Familie schließen den Kreislauf und schaffen mit ihrem Konzept einen wunderbaren Ort im Kraichgau. Zur Begegnung, zum Einkaufen von nachhaltig produzierten Lebensmitteln, zum Verstehen, was das Leben in den Jahreszeiten bedeutet. Noch lange haben wir uns ausgetauscht, sind von einem Thema ins nächste gekommen, haben gemeinsam einen Kaffee getrunken und waren für einen Moment völlig eingetaucht in die Geschichte des Ludwighofs.

Was ihre Pläne sind, fragen wir zum Abschluss des Gesprächs. „Irgendwann im Hof stehen und sehen, was wir alles geschafft haben, zu sehen, dass der Ludwighof lebt – das würde mich stolz machen.“

Liebe Laura, vielen Dank für deine Zeit und den Austausch. Zu sehen, was du mit deiner Familie dort verwirklichst, ist toll! Aus der Tradition kommend, in der Gegenwart aktiv und ausgelegt für die Zukunft, einfach #derkraichgauistmehr

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Ein Gespräch mit Mel von Mel’s – Kaffee und mehr

Ihr Lieben,

Gastronomie leb ich und lieb ich“ – dieser Satz stammt von Melanie Westermann-Weis, die Namensgeberin und Inhaberin von „Mel’s – Kaffee und mehr“ in Neidenstein.

Mel ist durch und durch eine Powerfrau, die mit ihrer Energie dazu beiträgt, den Kraichgau erlebbar zu machen. Wir treffen uns mit ihr zum Gespräch in ihrem Café. Schon von außen fällt auf, dass viel Herzblut und Liebe zum Detail in der Dekoration steckt. Dieser Eindruck bestätigt sich im inneren – überall kleine weihnachtliche Ecken, man kann sich sofort wohlfühlen. Leider wird Mel`s momentan aus gegebenem Anlass kaum mit Leben gefüllt.

Bild Dekoration im Inneren. Copyright AliSa.

Aber dazu gleich mehr. Mel und ihr Café, ihre Liebe zur Gastronomie, das Thema Nahversorgung und ihr Bemühen mit der aktuellen Coronaverordnung wollen wir euch nun im folgenden Artikel genauer vorstellen.

Taucht mit uns ein in diesen #derkraichgauistmehr Beitrag, wir wünschen euch viel Spaß! Die O-Töne von Mel haben wir wieder in Anführungszeichen gesetzt.

Melanie Westermann-Weis, genannt Mel, ist eine gebürtige Neidensteinerin. Sie und ein Schulfreund haben bis Februar 2009 das Neidensteiner Gasthaus „Zur Sonne“ gepachtet und erfolgreich geführt. Zu dieser Zeit war das Gasthaus weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und auch heute noch wird Mel von ihren Kunden immer wieder mit der Sonne in Verbindung gebracht. „Die Sonne ist definitiv mein Ding gewesen“ – sagt Mel. Aber es kam dann anders.

Der Reihe nach.

Mel hatte schon immer den Wunsch, irgendwann ein kleines Café zu eröffnen, in dem die Menschen sich treffen, unterhalten und wohlfühlen können. Während ihre Familie das immer mit den Worten „du und deine Ideen“ abtat, reifte bei ihr die Vorstellung. Es fehlte nur eine passende Räumlichkeit. Zunächst dachte sie an den ehemaligen „Kressebäcker“ – den Neidensteinern Ü50 noch ein Begriff, aber hier wären die Umbaumaßnahmen zu aufwendig. Nachdem am 30. April 2017 das Bäckerei- und Lebensmittelgeschäft Maurer geschlossen hat, kam die Überlegung dort ein Café aufzubauen – aber auch hier zeigten sich auch nötige Umbaumaßnahmen.

Aber wie gesagt: Mel ist bekannt und so kamen im Frühjahr 2017 der Gemeinderat Helmut Kimmel und Bürgermeister Frank Gobernatz hörten von Ihrer  Idee und kamen auf sie zu: Die Gemeinde hat vor das leerstehende Gebäude der ehemaligen Volksbankfiliale zu kaufen und sie soll darin ein Café mit Brötchenverkauf eröffnen, um so die örtliche Infrastruktur wieder mit auszubauen.

Mel war Feuer und Flamme und so fing sie sofort mit den Planungen an. Und darum können wir heute hier sitzen und einen leckeren Latte Macchiato genießen.

Blick ins Innere. Copyright AliSa.

„Ich habe mir das Ganze von Anfang an leichter vorgestellt“, erzählt Mel weiter und berichtet von ihren „Startschwierigkeiten“. Der Traum, ein Café kombiniert mit einer Möglichkeit zur Nahversorgung, gerade für die älteren Menschen, stellte sich als schwierig heraus. Die Bürger hatten sich nach neuen Möglichkeiten zum Einkaufen umgesehen, nachdem  mim Maurer die letzte kleine Einkaufsmöglichkeit im April 2017 geschlossen hatte. Und auch die Metzgerei Bommer und das Lagerhaus haben ihr Sortiment in dieser Zeit aufgestockt. So war Mel schnell klar: „Entweder ich veränder mich – oder ich geh bankrott.“

Immer wieder neue Ideen am Ausprobieren, wurde ein Mittagstisch ins Leben gerufen, der nicht nur bei Mitarbeitern von Betrieben in Neidenstein gut ankommt. „Auch aus Waibstadt und vielen anderen umliegenden Gemeinden wird das Angebot dankend angenommen.“

Mel kocht selbst in ihrer kleinen Küche im Mel`s. In „normalen“ Zeiten gibt es eine großzügige Frühstückskarte, einen abwechslungsreichen Mittagstisch und zweimal die Woche (immer dienstags und donnerstags) gibt es jetzt auch Abendessen. Seit diesem Sommer hat sie auch einen Biergarten – es empfiehlt sich vorher zu reservieren.

Auch wenn es im Sommer mit Frühstück und Biergarten gut lief und sie sich mittlerweile eine treue Stammkundschaft aufgebaut hat, trifft sie der zweite Lockdown hart. Trotz allem ist Mel ein sehr positiv denkender Mensch. „Gastronomie machst du, weil du‘s lebst und liebst“  und so fallen ihr immer wieder neue Ideen ein. Im April konnte man zu Ostern Fisch bestellen, zu Muttertag gab es ein Spargelessen und jetzt gibt es eine großzügige Karte mit Gerichten, die wöchentlich wechseln oder „Dauerbrennern, die immer gehen“ zur Zeit halt nur als Abholservice. Die Karte findet ihr auf Mel’s Facebook oder Instagram-Seite oder über ihre Homepage .

Leckeres Essen. Copyright Mel.

Vielen Dank liebe Mel, dass wir hinter die Kulissen von „Mel’s – Kaffee und mehr“ schauen durften und du dir die Zeit für uns genommen hast. Es ist wichtig, dass wir gerade jetzt unsere Lieblingsrestaurants, den Einzelhandel vor Ort usw. unterstützen.

Mel hat noch etwas Besonderes für euch. Sie hat uns einen Gutschein über ein Neidensteiner Frühstück und einen Mel’s Toast für ihr Türchen gegeben – vielen, vielen Dank!

Wenn ihr mögt, dann kommentiert direkt hier oder auf Facebook / Instagram bis heute Nacht 24Uhr, wie ihr momentan Restaurants oder Cafés unterstützt. Wir losen dann unter allen aus. Bitte beachtet, dass es keinen Rechtsanspruch gibt und seid bitte über 18 Jahre alt, lieben Dank.

Liebe Grüße

Alina und Sarah

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Cornelia und Friedhelm – Weingut Koch

Das Wein-Anbaugebiet Kraichgau ist eines von 9 Anbaubereichen in Baden. Geprägt von Sonnenstunden und Lössboden gedeiht so, neben vielen anderen Sorten, der Auxerrois – die Rebsorte, die so typisch für den Kraichgau ist.

Für unseren geplanten Kraichgau schmecken Spaziergang waren wir im Sommer auf der Suche nach einem Weingut hier aus dem Kraichgau und so haben wir das Weingut Koch kennengelernt.

Gerne erinnern wir uns zurück an unser erstes Gespräch – so eine Offenheit, ein direktes gegenseitiges Vertrauen. Das hat uns sehr gefreut und uns wieder einmal gezeigt #derkraichgauistmehr

Wir nehmen Euch nun mit in ein Handwerk des Kraichgaus, was nicht nur mit der Natur lebt, sondern in der Natur zu Hause ist. Ein Tipp von uns: genießt den Beitrag doch mit einem Glas Wein.

Friedhelm und Cornelia Koch haben 1983 ihr Weingut im Nebenerwerb gegründet. Die Eltern von Friedhelm hatten ebenfalls Weinberge im Nebenerwerb und die Trauben an die Winzergenossenschaft abgeliefert.

Weingut Koch in Dielheim. Copyright AliSa.

Friedhelm und Cornelia entscheiden sich dazu den Wein selbst auszubauen. Und Jahr für Jahr wird es mehr. Mehr Weinberge, mehr Wein, mehr verkaufte Flaschen. Der Platz wird knapper und knapper und der Entschluss reift: aus dem Nebenerwerb raus, rein in die Selbstständigkeit. Im Dezember 1997 beziehen sie das selbst geplante und erbaute Weingut am Rande von Dielheim.

Cornelia und Friedhelm Koch. Copyright AliSa.

Was für sie der Weinbau ausmacht, fragen wir. „Das ist Leidenschaft und Lebensgefühl gleichermaßen.“

Bei dieser Aussage bleiben wir länger hängen.

Mit dem Weinbau lebt man nicht mit der Natur, sondern in der Natur. So sprechen die Beiden sehr klar und bedacht darüber, dass man nur die Ressourcen nutzen kann, die man zur Verfügung hat. Nicht zu viel produzieren, nicht den Boden ausbeuten und gleichsam annehmen, wenn das Wetter Kapriolen schlägt – nicht hadern, denn das Wetter kann man nicht beeinflussen.

„Gerade die Bedeutung von den Ressourcen, in unserem Fall die Weinreben, nicht überstrapazieren, ist doch das, was einen gesunden Kreislauf ausmacht.“ stellt Friedhelm fest.

Die Beiden arbeiten seit Jahrzehnten Hand in Hand und in der Natur. Wir durften bei der Weinlese kurz in den Keller und zusehen, wie aus den Trauben später Wein wird – dieser Kreislauf ist und bleibt faszinierend. Aber dazu später noch mehr!

Viel sprechen wir darüber, dass Wein aus anderen Lagen in Deutschland deutlich bekannter ist, als hier aus dem Kraichgau. Der Kraichgau ist vielseitig, durch den mineralhaltigen Boden finden hier viele Pflanzen optimale Bedingungen, um zu reifen. Und so ist das Hügelland neben den Weinbergen geprägt von Kornfeldern, Streuobstwiesen, Maisfeldern und Wald.

Gerade diese Vielfalt ist es auch, was die Region so lebenswert macht. „Du bekommst hier alles, was Du zum Leben brauchst.“ Das ist eine Aussage, die wir einfach stehen lassen, weil diese so vielsagend ist.

Während unseres Gesprächs kommen und gehen immer wieder Kunden. Diese Offenheit ist die ganze Zeit spürbar – egal, ob die Kunden zum ersten Mal da sind oder langjährige Kunden – jeder fühlt sich direkt wohl.

Friedhelm und Cornelia Koch sind für uns #derkraichgauistmehr Persönlichkeiten. Sie haben ein Weingut nach Ihren Vorstellungen geschaffen, leben im Kraichgau, schätzen die Vielfalt und setzen sich tagtäglich für diese Vielfalt ein und gehen neue Wege!

Umso freut es uns Euch heute etwas Tolles mitteilen zu dürfen:

Wir machen den Wein hier im Kraichgau für Euch mit dem Weingut Koch erlebbar. Und zwar dürfen wir die Beiden ein Jahr begleiten. Vom Rebschnitt im Januar, über das Austreiben und das Einfädeln der Reben, über das Abfüllen des neuen Weins, bis hin zur Weinlese in 2021 und dann auch den kommenden Herbst, Winter werden wir gemeinsam erlebbar machen! Wir freuen uns riesig!!! Und wenn sich im Frühjahr kommenden Jahres alles wieder gebessert hat, nehmen wir Euch mit!

Frohe Weihnachten auch im Weingut. Copyright AliSa.

Liebe Cornelia, lieber Friedhelm,

vielen Dank für Eure Einblicke, Eure Zeit und Eure Offenheit! Es macht uns jedes Mal eine Freude bei Euch in Dielheim zu sein.

Wenn Ihr in den Lostopf für die Magnum Flasche möchtet, dann kommentiert hier direkt oder auf Facebook / Instagram, was für Euch den Weinbau hier im Kraichgau besonders macht.

Liebe Grüße

Alina und Sarah

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Ein Gespräch mit Nicole von ida + paul

Ihr Lieben,

„Nur dort wo Handel ist, ist Leben. Das war schon im Mittelalter so.“ Ein aussagekräftiger Satz von Nicole. Wer Nicole Gläsner ist? Die Eigentümerin von ida + paul , dem wunderbaren Kids Concept Store in Sinsheim. 

Aber der Reihe nach.

Über Instagram sind wir mit Nicole in Kontakt gekommen und eines haben wir direkt festgestellt. Nicole hat nicht nur einen außergewöhnlich durchdachten und wunderschön konzipierten Kids Concept Store aufgebaut, sie hat auch eine klare Wertvorstellung. Und das hat uns neugierig gemacht. Ist es doch das, was den Kraichgau ausmacht. Unterschiedliche Persönlichkeiten des Kraichgaus, die sich alle auf ihre ganz eigene Art und Weise für den Kraichgau einsetzen.

Taucht mit uns ein in diesen #derkraichgauistmehr Beitrag, wir wünschen euch viel Spaß! Die O-Töne von Nicole haben wir wieder in Anführungszeichen gesetzt.

2017 gründet Nicole, mit langjähriger Erfahrung in unterschiedlichen Positionen im Handel, ida + paul. Den Wunsch selbstständig zu sein, hatte sie schon länger, das Unternehmertum Gen trägt sie in sich, das Konzept ist im Kopf gereift und als sie den Laden in Sinsheim sieht, ist klar, hier setzt sie das Konzept um.

In wenigen Wochen wird der Laden renoviert, die Ware eingekauft und alles für die Eröffnung vorbereitet. Ab der Eröffnung bis heute wird ida + paul – benannt nach den Großeltern von Nicole – von den Kraichgauern geschätzt und diese Wertschätzung für ihre Arbeit gibt sie „leise“ zurück. So unterstützt sie Kindergärten, eine Sinsheimer Handballmannschaft oder ein Mutter-Kind-Heim .

 „Wenn wir uns alle gegenseitig unterstützen, dann haben wir alles was davon“ – das ist eine Überzeugung von Nicole. Ihre Ware sucht sie nach den Kriterien der Nachhaltigkeit aus, es kommt nur das ins Sortiment, was sie auch selbst nutzen würde. Und das macht sie nicht, weil Nachhaltigkeit en Vogue ist. Auch hier spricht sie bedacht aber sehr klar. „Nachhaltigkeit geht uns alle etwas an. Jeder kann etwas dazu beitragen .“  

Trotz vieler Online Shops, ist Nicole Gläsner sehr zufrieden mit dem Kundenzulauf. „Ich habe sehr viele Kunden, denen regionales Einkaufen wichtig ist und die genau wissen, dass es auch ökologisch eine Katastrophe ist alles online zu kaufen. Viele Kunden sehen den Mehrwert einer belebten Innenstadt, denn nur dort wo Handel ist, ist Leben. Wenn wir keine Läden mehr haben, gibt es auch irgendwann keine Innenstädte mehr, dann gibt es keine Cafés, keine Restaurants und somit auch kein Leben mehr“.

Gerade hier in Sinsheim gibt es noch viele individuelle Läden, es gibt privat geführte Cafés und Gastronomie. Nur wir als Gemeinschaft im Kraichgau können dafür sorgen, dass es auch dies noch in vielen Jahren gibt.

Wichtig ist ihr im Bereich der Nachhaltigkeit aber auch: lieber weniger und dafür hochwertiger. „Es geht nicht darum möglichst viel zu konsumieren. Gerade Babys und kleine Kinder benötigen nicht viel .“ Viel wichtiger ist es ihr, dass die Produkte hochwertig sind und somit auch noch an weitere Generationen weitergegeben werden können.

Zum Abschluss unseres Gesprächs gibt sie uns noch etwas mit: Jeder wird bei ihr gleichbehandelt. Ob groß oder klein, dick oder dünn, schwarz oder weiß, arm oder reich, jemand der kauft oder jemand der nur schaut – Gleichbehandlung ist ihr extrem wichtig. Wir sind überzeugt, dass die Kunden das spüren und schätzen. Im ersten Lockdown haben es ihre Kunden zurückgegeben und sie durch den Lockdown getragen. Dafür ist sie sehr dankbar . Es ist eben doch ein Kreislauf und ein Miteinander.

Noch lange wirkt das Gespräch bei uns nach und für uns ist Nicole definitiv eine #derkraichgauistmehr Persönlichkeit. Mit ihren klaren Ansichten zu verschiedenen Themen und diesem so durchdachten Konzept bereichert sie den Kraichgau .

Vielen Dank liebe Nicole, dass wir hinter die Kulissen von ida + paul schauen durften und du dir die Zeit für uns genommen hast.

Nicole mit Ihrer Tochter Shirley. Copyright AliSa.

Nicole hat noch etwas Besonderes für euch. Sie hat uns einen 50€ Gutschein für ihr Türchen gegeben – vielen, vielen Dank!

Wenn ihr mögt, dann kommentiert direkt hier oder auf Facebook / Instagram bis heute Nacht 24Uhr, was für euch den stationären Handel hier im Kraichgau ausmacht. Wir losen dann unter allen aus. Bitte beachtet, dass es keinen Rechtsanspruch gibt und seid bitte über 18 Jahre alt, lieben Dank.

Liebe Grüße

Alina und Sarah

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Meckesheim – verzaubert im Advent

Ihr Lieben,

wir freuen uns so! Heute öffnet sich unser erstes Türchen und dahinter verbirgt sich Meckesheim. Meckse, wie wir es nennen, verwandelt sich in den Abendstunden des Advents in ein Lichtermeer. Für uns liegt dann ein Zauber in der Luft und den entdecken wir nun mit euch gemeinsam.

Als Ausgangspunkt haben wir uns den großen Parkplatz in der Schulstraße zwischen Alla-Hopp-Anlage, Schule und katholischer Kirche ausgesucht. Auch wenn ihr mit dem Zug anreist ist das kein Problem, der Fußweg zur Alla-Hopp-Anlage ist sehr gut ausgeschildert.

Wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, empfehlen wir euch den Spaziergang schon am Nachmittag zu starten. Nehmt euch ein kleines Vesper mit oder einfach ein heißes Getränk in einer Thermoskanne und genießt einen Ausflug auf die Alla-Hopp-Anlage. Dieser Spielplatz ist eine Begegnungsstätte für Groß und Klein.

Alla Hopp Anlage Meckesheim. Copyright AliSa.

Ihr habt euch genug ausgetobt? Dann könnt ihr die Anlage überqueren und der schmalen Gasse durch die Schrebergärten folgen. Während ihr auf der rechten Seite schöne, alte Stadtvillen bestaunen könnt, kommt ihr auf der linken Seite an der „Arche Noah“ vorbei. Hier gibt es nicht nur für Kinder einiges zu entdecken. Ein Garten, in dem sich nicht nur Hasen, Enten, Ziegen und Hühner wohl fühlen. Man kann es in Worten nicht beschreiben, am besten ihr schaut euch das einmal selbst an. Falls ihr zu Hause noch altes Brot liegen habt, bringt es doch mit und legt es in den Spendenkorb für die Tiere.

Wir laufen weiter und kommen schließlich auf die Bahnhofstraße. Dort biegen wir rechts  ab. So langsam wird es dunkel und die erste Beleuchtung über der Straße kann man schon entdecken.  Es geht immer weiter Richtung Ortsmitte. An der nächsten Kreuzung seht ihr ein kleines beleuchtetes Häuschen mit vorgesetzten Sandsteinsäulen. Das ist das ehemalige Wachthaus. Es wurde im Jahr 1818 errichtet und diente unter anderem als Ortsgefängnis.

Ehemaliges Wachthaus. Copyright AliSa.

Weiter geht’s auf der Bahnhofstraße, die hier in die Friedrichstraße übergeht. Hier beginnt so richtig der Weihnachtszauber von Meckesheim. Die Bäume sind mit wunderschönen Lichterketten geschmückt und überall funkelt und leuchtet es.

Blick auf das Lichtermeer – in Echt noch viel schöner. Copyright AliSa.

Nach dem Gasthaus Lamm biegen wir rechts und stehen dort vor einem unserer Partner: der Marktscheune Meckesheim. Auch hier ist es schön weihnachtlich geschmückt. Am besten lauft ihr dann einmal um die evangelische Kirche herum. Auf der anderen Seite findet ihr den schön geschmückten Weihnachtsbaum der Gemeinde. Er steht auf dem Rathausplatz. Ist es hier nicht wunderschön? Die vielen beleuchteten Bäume, die bunten Häuser – Meckesheim ist in der Weihnachtszeit auf jeden Fall eine Reise wert.

Blick auf die beleuchtete Kirche in Meckesheim. Copryright AliSa.

Wir biegen schließlich in die Steingasse ein, vor der Alla-Hopp-Anlage biegen wir links ab und stehen schließlich wieder vor unserem Ausgangspunkt.

Seid ihr auch verzaubert? Was konntet ihr auf dem Spaziergang besonderes entdecken? Schickt uns gerne euer Highlight als Bild, taggt uns direkt oder benutzt den Hashtag #alisasadventskalender – wir freuen uns immer über Post.

Weihnachtsbaum Meckesheim. Copyright AliSa.

Morgen schon nehmen wir euch mit auf eine kleine Zeitreise. Seid gespannt.

Bis morgen,

Alina und Sarah von AliSa